Rosen

Gedichte Christoph Müller Winterblüte

Ich liege einsam
Auf der grauen Schale
Dieses tristen Sternes,
Greife nach der blauen Sonne.
Der Himmel ist
Scheinbar endlos weit,
So tief und leer.
Leer –
Wie die Flächen meiner Hände.
Ihre Schatten legen sich
Wie dunkle Laken
Kühl auf mein Gesicht.
Durch die Finger
Schimmern purpurne Rosen.
Wenn ich nur
Eine von ihnen
Pflücken
Und für immer
Bei mir tragen könnte.